::: rabatjoie, Samstag, 13. Januar 2007, 22:30
Was in der Art hier war eine der ersten Anwendungen, an die ich dachte, als ich vor ein paar Jahren zum ersten mal von Sealand hörte. (Ich lasse hier mal die puerilen Phantasien über Luftabwehrgeschütze, Kanonenboote und Anarchie einfach weg.)
War auch ein alter Traum der "Wired"-Libertären. Bohrinsel kaufen und Data Haven draus machen, wo keine Regierung ran kann.
Ausser mit Gewalt halt. Daher die puerilen Phantasien. Aber ach, wenn man die Idee weiterdenkt, kommt man ja schnell drauf, daß die einzigen, die so einen Haven echt bräuchten und für die Dienste bezahlen könnten, allerhand zweifelhafte Figuren sind.
Das fand ich übrigens an Manns Miami-Vice-Film so gut: Dass er eigentlich erzählt, dass transnationale Kartelle schon eine Größe erreicht haben, an die so eine staatliche Agentur gar nicht mehr rankommt.
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"Motion Picture Ass. of America"
und freue sich über's Kichern übermüdeter Leser.
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...hat mir immer die Lounge der Inselbewohner.
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