::: rabatjoie, Samstag, 17. Januar 2009, 00:52
passiert hier eigentlich noch was? war so internetabstinent in den letzten jahren.
::: rabatjoie, Donnerstag, 20. September 2007, 22:14
"Don't tase me, bro!", hallt es durchs Netz.
::: rabatjoie, Montag, 22. Januar 2007, 20:44
Hm, Henning Wagenbreth. Bisher meiner Aufmerksamkeit entgangen. Hatte jetzt die schöne Idee, ein Buch herauszubringen, das die Geschichten illustriert, mit denen 419-scammer ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen wollen.
[ via rhizome ]
::: rabatjoie, Donnerstag, 18. Januar 2007, 13:07
Bury this![]()
Was mir bei digg ja schon immer suspekt war, ist dieses System, nach dem auch die Kommentare zu den Einträgen rauf- oder runtergediggt werden können, und nach dem die Kommentare, die eine diggbalance von weniger als -4 haben, automatisch nicht mehr angezeigt werden. Funktioniert einerseits wohl gut gegen Trolle, aber andererseits noch besser, um unliebsame Meinungen unter die Aufmerksamkeitsschwelle der späteren Leser zu drücken.
Egal. Wenn erst jeder diggt, und nicht mehr nur die Checker, die wirklich interessante Sachen ausgraben, wird die ganze Veranstaltung dort ein schlichter Spiegel des Mainstream-Internet werden, sozusagen eine Realtime-Trafficanzeige. Intelligent mobs my ass.
::: rabatjoie, Donnerstag, 18. Januar 2007, 00:39
Walter Benjamin erklärt uns Rock'nRoll, Punk, Hip Hop, etc., anno 1929:
Das Chanson, wie es vom Montmartre zu uns heruntergekommen ist, war ein Feuer, an dem der Bohemien sich den Rücken wärmte, jederzeit bereit, einen Scheit zu ergreifen und ihn als Brandfackel in die Palais zu schleudern. Weil aber der Arme alles Verkaufen muß, so mußte er's auch dulden, daß der Reiche sich Zutritt zu seinem Asyl erzwang und sich's bei einem Feuer gemütlich machte, das darauf brannte, ihn zu verzehren.
Walter Benjamin: »Gebrauchslyrik? Aber nicht so!« In: Gesammelte Schriften, Band III. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1991, S. 183.

